Sport
Ein Sieg des Willens
Handball: Europameisterschaft Männer
GDN -
Kein Spiel für schwache Nerven erlebten die Zuschauer im dänischen Herning beim Vergleich zwischen Deutschland und Portugal in der Hauptrunde der Handball-Europameisterschaft der Männer. Mit 32:30 (11:11) setzte sich die deutsche Mannschaft durch.
Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche und kampfbetonte Begegnung, in der dem deutschen Team in der ersten Halbzeit überraschend viele technische Fehler unterliefen. Im Spiel hielt die Riege von Bundestrainer Alfred Gislason Torhüter Andreas Wolff, der mit mehreren großartigen Paaden zu glänzen vermochte. Über das Remis zur Pause durften sich die deutschen Spieler nicht beklagen, bei denen diesmal Linksaußen Rune Dahmke und Rückraumakteur Franz Semper wieder im Aufgebot standen. Dafür mussten Rechtsaußen Mathis Häseler und Kreisläufer Jannik Kohlbacher pausieren.
Pausieren tat in der ersten Halbzeit auch Rückraumakteur Miro Schluroff, der in Halbzeit zwei zu Höcstform auflief, sieben Tore erzielte und zusammen mit Wolff einen großen Anteil daran hatte, dass Deutschland als Sieger vom Platz ging. Dabei ließ sich die Gislason-Sieben auch nicht davon beeindrucken, dass Johannes Golla in der 54. Minute eine rote Karte sah, die von zahlreichen Handball-Experten als zu hart bezeichnet wurde. Die Freude nach dem leidenschaftlich erkämpften Sieg gegen den Dänemark-Bezwinger war nach Spielende groß und dürfte dem deutschen Team Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben gegen Norwegen, Dänemark und Frankreich geben.
Die Tore für das deutsche Team erzielten: Miro Schluroff (7), Renars Uscins (6), Nils Lichtlein (4/3), Lukas Zerbe (4/2), Lukas Mertens (3), Johannes Golla (2), Juri Knorr (2), Justus Fischer (2), Julian Köster (1), Marko Grgic (1);
Die Tore für das deutsche Team erzielten: Miro Schluroff (7), Renars Uscins (6), Nils Lichtlein (4/3), Lukas Zerbe (4/2), Lukas Mertens (3), Johannes Golla (2), Juri Knorr (2), Justus Fischer (2), Julian Köster (1), Marko Grgic (1);
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